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Wing Tsun

Was ist Wing Tsun?

Wing Tsun gehört zu den inneren Kung Fu-Stilen und besitzt somit Ähnlichkeiten zu anderen modernen Bewegungskünsten wie Tai Chi, Yoga oder Feldenkrais. Es wurde der Legende nach vor ca. 300 Jahren während der frühen Qing-Dynastie in dem berühmten Shaolin-Kloster im Süden Chinas entwickelt und wurde im Laufe der Jahre kontinuierlich verbessert. Während in Europa die waffenlosen Kampfkünste sehr schnell nach der Erfindung des Schießpulvers in Vergessenheit gerieten wurde von den Chinesen der gesundheitliche Nutzen der entspannenden Bewegungsübungen erkannt und weiterhin praktiziert. Sie bewahrten diese Künste und geben sie bis heute von Generation zu Generation weiter.

Durch moderne Erkenntnisse in den Bereichen Biomechanik, Trainingslehre und Neurophysiologie wurden immer genauere Erklärungen für die Überlegenheit dieser Kampfkunst gefunden. Wing Tsun Schüler können durch intensives Training lernen, wie sie sich von der Kraft des Gegners befreien und sie gegen ihn nutzen können. Damit ist es möglich sich fast ohne Kraft zu verteidigen, was speziell für Frauen und Kinder von großer Bedeutung ist.

Die Bewegungen einer guten Selbstverteidigung sollten für jeden Menschen unabhängig von Alter und Geschlecht relativ einfach zu erlernen sein. Wing Tsun bietet nicht nur die Möglichkeit sich in Konfliktsituationen wirksam zu behaupten sondern schulen den ganzen Körper in punkto Kraft, Beweglichkeit und Koordination.

Fortgeschrittene Wing Tsun-Schüler sind in der Lage innerhalb von Sekundenbruchteilen die Kraft des Angreifers aufzunehmen und gegen ihn zu wenden.    

Wing Tsun ist für uns relativ neu, weil es bis vor wenigen Jahren ausschließlich Chinesen vorbehalten war.  Wegen der körperlichen Überlegenheit anderer Völker, die die Chinesen immer nur als Aggressoren oder Besatzer kennengelernt hatten, sollten solche überlebenswichtigen Fähigkeiten nicht leichtfertig preisgegeben werden.